Halbleiterrelais (SSR) auf dem Vormarsch
Halbleiterrelais erfreuen sich eines immer größer werdenden Zuspruchs. Das liegt vor allem an ihren technischen Vorteilen gegenüber elektromechanischen Relais.
Da sie ohne bewegliche Teile auskommen, ist ihre Lebensdauer und Zuverlässigkeit quasi unbegrenzt. Je nach Art des Lastschalters (Thyristor, Triac oder MOSFET) lassen sich damit die Anforderungen beinahe jeder Anwendung erfüllen.
Während sich PhotoMOS-Relais entweder für DC oder für DC und AC-Lasten eignen, sind Solid State Relais (SSR) nur für AC-Lasten geeignet. Die SSR sind in verschiedenen Größen verfügbar und eignen sich für Ströme von einigen hundert Milliampere bis zu 40A und mehr. Bei solch hohen Strömen spielt natürlich die Verlustleistung und die Größe eine entscheidende Rolle für den Einsatz.
Zusätzlich zur weit verbreiteten hockey puck Bauform (AQ-N) gibt es das kompakte AQ-J als Alternative: für Ströme von 10A, 15A und 25A benötigt es lediglich 40% der Grundfläche. Nun folgt mit zwei Kühlkörpern die Erweiterung der Zubehörpalette: die 28 oder 45mm breiten Kühlkörper können auf eine DIN-Schiene montiert werden und nehmen entweder ein AQ-N oder zwei AQ-J auf.
Diese innovative Lösung optimiert nicht nur die Platzverhältnisse gleichzeitig sorgt sie für die entsprechende Kühlung der Bauteile und eine einfache Montierbarkeit auf DIN-Schienen. Die Flachstecker sind ein weiteres Beispiel für den unkomplizierten Einsatz von Halbleiterrelais. Diese und viele weitere Vorteile erschließen den SSRs immer neue Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten.
Kategorie: Relais | 20. Oktober 2008
